Weihnachtszeit ist Wein-nachtszeit

Das Fest naht mit Riesenschritten und mit ihm die immer neue, immer alte Frage „Was schenke ich wem?“ Wenn es sich bei dem zu Beschenkenden um eine Person handelt, deren persönliche Vorlieben man nicht im Detail kennt, dann wird man mit einer guten Flasche Wein immer richtig liegen. Denn selbst, wenn der Empfänger sich als eingefleischter Biertrinker entpuppt, wird er einen guten Tropfen zu schätzen wissen und ihn einem lieben Menschen servieren.Was aber tun, wenn man einen ausgesprochenen Weinliebhaber und Weinkenner beschenken möchte? Dann ist die Sache schon etwas schwieriger. Natürlich, eine Flasche (oder eine Kiste) edlen Rebensaftes wird auch hier willkommen sein – aber doch insgeheim vielleicht als ein ganz klein wenig ideenlos empfunden werden. Kreativität ist also gefragt! Wer vom ersten in den zweiten Gang schaltet, der kombiniert eine Flasche ausgezeichneten Wein mit einer kulinarischen Beigabe. Als Beispiel sei hier ein hervorragender Bordeaux genannt, der mit einer Auswahl an Schoko-Trüffeln verschenkt wird. Wein und Schokolade zusammen zu genießen, ist derzeit ein heißer Trend!

Wir legen den dritten Gang ein. Jetzt kommt Weinzubehör ins Spiel. Ein Korkenzieher dürfte schon im Haus sein, aber wie sieht es mit einem Champagner-Öffner aus? Er lässt sich kinderleicht handhaben, und auch auf das „Plopp“ braucht man dabei nicht zu verzichten – eine Spitzenidee speziell für ängstliche Champagner-Liebhaberinnen. Weitere Ideen wären etwa schöne Weinkühler oder edle Dekantier-Karaffen aus Kristall.

Gang vier bitte! Jetzt geht es darum, das Weinwissen des zu Beschenkenden zu vertiefen. Es gibt wunderschön aufgemachte – meist allerdings nicht ganz billige – Bücher über bestimmte Rebsorten, Weinanbaugebiete, über die Geschichte des Weins und über das nie versiegende Thema „welcher Wein zu welchem Essen?“. Nicht schlecht, aber doch zu theoretisch? Fein, dann darf es also etwas sinnlicher sein: Eine individuelle Weinverkostung in einem Hotel, oder beim Weinhändler Ihres Vertrauens vielleicht? So etwas kann man im Voraus arrangieren (und bezahlen) und dann ruhigen Gewissens tatsächlich als Gutschein an einer Flasche Wein überreichen.

Gang fünf toppt alles: Verschenken Sie ein Weinseminar, oder eine Weinreise. Mehr geht nicht. Es sei denn, der Empfänger ist durch und durch ein Materialist. Dann schenken Sie einen luxuriösen Weinkühlschrank.

Ein letztes Wort, um im Bild zu bleiben. Den Rückwärtsgang hat man eingelegt, wenn man einem Weinkenner billige Gläser oder Wein aus Massenproduktion unter den Baum legt.

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Eine Antwort auf Weihnachtszeit ist Wein-nachtszeit

  1. Vinovo sagt:

    Dem Stimme ich zu. Den richtigen Wein zu schenken kann zu einer echten Herausforderung werden. Zum Glück gibt es spannende Blogs wie dieser.

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