Weinkönigin Saale-Unstrut – Elvira Zahn

Weinkönigin mit klassischem Hintergrund

Sie ist eine Weinkönigin wie aus dem Bilderbuch. Elvira Zahn aus Kaatschen repräsentiert für ein Jahr eine Weinregion, von der einige Deutsche immer noch nicht wissen, dass es überhaupt existiert. Die Rede ist von der Weinregion Saale-Unstrut, deren Rebflächen sich über drei Bundesländer im Osten der Republik erstrecken. Der Löwenanteil davon liegt mit rund 611 Hektar in Sachsen-Anhalt, etwa 66 Hektar entfallen auf Thüringen und rund sieben Hektar befinden sich in Brandenburg. Saale-Unstrut kann für sich den Superlativ in Anspruch nehmen, das nördlichste Qualitätsweinanbaugebiet Europas zu sein. Hier werden etwa 30 verschiedene Rebsorten angebaut. Die Weißweine, die aus dieser interessanten und geschichtsträchtigen Region kommen, sind überwiegend Müller-Thurgau, Weiß- und Grauburgunder, bei den Rotweinen dominieren Dornfelder, Portugieser, Spätburgunder und der Blaue Zweigelt.

Die 26 Jahre junge Elvira Zahn stammt aus Kaatschen, wo ihre Eltern ein eigenes Weingut betreiben. Damit besaß Elvira Zahn von vornherein eine geradezu klassische Voraussetzung, um einmal Weinmajestät zu werden. Denn der Umgang mit Wein von Kindesbeinen an hat ihr nicht nur immense praktische Kenntnisse in Sachen Weinbau beschert, er hat auch die Liebe zum Wein geprägt. Die ausgebildete Weinbetriebswirtin hat ihr Fach freilich auch in der Theorie von Grund auf gelernt. Nach dem Abitur zog es sie ins schöne Weimar, wo sie im Weimar Hilton sowohl zur Hotelfachfrau als auch zur Hotelkauffrau ausgebildet wurde. Anschließend nahm sie ihr Studium der Weinbetriebswirtschaft in Heilbronn auf, das sie erfolgreich beendete. Ein Auslandssemester führte sie in eine Weinbauregion in Österreich.

Elvira Zahn ist sehr passioniert, wenn es um ihre Heimat und deren Weine geht. Sie freut sich deshalb, auf mehr als 100 Veranstaltungen in ganz Deutschland und im Ausland für die guten Tropfen aus der Region Saale-Unstrut werben zukönnen. Denn, so ihr Credo, wer dafür sorgt, dass der Wein bekannter wird, der fördert gleichzeitig auch den Tourismus. Und das ist ein erklärtes Anliegen der Weinmajestät.

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