Wein kann man zu jeder Jahreszeit trinken, aber besonders gut schmeckt er schön gekühlt im Sommer. Leichte, junge Weine, die einen eher spritzigen und fruchtigen Geschmack haben, erfrischen hier am besten, weshalb sie auch als Sommerwein oder Terrassenwein bezeichnet werden.
An heißen Sommertagen oder lauen Abenden muss man bei diesen Weinen auch nicht unbedingt aufs Thermometer schauen. Die Trinktemperatur kann durchaus ein oder zwei Grad kühler ausfallen als sonst, denn zum einen ist der Wein dadurch erfrischender und zum anderen erwärmt er sich im Glas auch relativ schnell. Dennoch braucht man sein Glas nicht nach jedem Schluck wieder in den Kühlschrank zu stellen, ein schattiges Plätzchen unter einer Markise oder einem Sonnensegel reicht aus, um auch noch den letzten Tropfen genießen zu können.
Besonders beliebt und erfrischend im Sommer sind auch Weinschorlen, durch die man sowohl seinen Kreislauf in Schwung bringen als auch den erhöhten Flüssigkeitsbedarf besser decken kann. Hierzu bedarf es keines besonders edlen Tropfens, ein einfacher Tafelwein oder fruchtiger Sommerwein tut es auch. Die Tradition, Wein mit Wasser zu verdünnen, galt schon in der Antike als anständig und gesund, betäubt es doch auch in größeren Mengen genossen nicht die Sinne. Und natürlich kann man so seine Weinvorräte auch etwas schonen.
Etwas gefährlicher sind dann schon Weinbowlen, wo der Alkoholgeschmack durch den Fruchtgeschmack überdeckt wird. Manche geben auch gern noch hochprozentigere Spirituosen hinzu, was man dann vor allem beim Genuss der Früchte spürt.